Zufallspitze
Ausgangspunkt: Parkplatz am Talende (1,5 km vom Hotel entfernt) oder Marteller Hütte (2610 m)
Aufstieg: Vom Parkplatz über den meist gut sichtbaren Weg hoch zur Zufallhütte. Gleich nach der Hütte links (südwestlich) durch eine Einengung mit Felsriegel weiter bis zum flachen Talboden des Plimabaches, wo wir auf die alte Staumauer stoßen. Zunächst noch flach weiter in westlicher Richtung, dann links (südlich) über einen steileren Hang hoch zum weiten Becken unterhalb des Fürkeleferners. Auf der linken Seite erblicken wir nun die Marteller Hütte, ein idealer Stützpunkt für die Tour. Wir steigen über den gestuften und immer steiler werdenden Fürkeleferner hoch bis zur letzten flacheren Stufe auf ca. 3550 m. Hier nach links (südlich) weiter bis zur Scharte, die den Blick auf der Südseite frei gibt. Rechts über den SO-Felsgrat (Skier tragen) weiter bis zum Gipfel. (Diese Aufstiegsroute ist nur bei absolut sicheren Verhältnissen zu wählen!)
Abfahrt: Längs der Aufstiegsroute oder besser über die unten beschriebenen Routen.
Weitere Aufstiegsmöglichkeit: Bis auf etwa 2800 m wie oben beschrieben, dann sich rechts haltend über den eher flachen Zufallferner hoch, wobei man den Nordgrat der kleinen Zufallspitze rechts umgeht. Nach einer steileren Rampe erreicht man das obere spaltenreiche Gletscherbecken, von wo aus man nun den Cevedale sieht und auf die Aufstiegsspur der Casati Hütte gelangt. Nach Überwindung des steilen N-Hanges und der markanten Randspalte erreicht man den Sattel zwischen Zufallspitze und Cevedale. Während es von hier aus kein Problem ist auf den naheliegenden Cevedale weiterzugehen, ist der Weg zur Zufallspitze noch etwas mühsamer. Um einen markanten Felskopf zu umgehen, muss man etwa 100 m auf der Südseite abfahren und dann nach links (nördlich) wieder auf den Grat hinauf, der dann nach NO zum Gipfel führt.
Aufstieg über den Langenferner: Diese weitere Aufstiegsvariante über die Casati Hütte ("Normalweg") verwendet man bei einem Aufstieg vom Tal bzw. von der Zufallhütte.
Aufstiegszeiten: Von der Marteller Hütte über den Fürkeleferner und Südostgrat: ca. 4 Stunden – Von der Marteller Hütte über den Zufallferner und zur oberen Aufstiegsroute der Casati Hütte: 5 Stunden – Von der Zufallhütte über den Langenferner/Casati Hütte: 5–6 Stunden
Höhenunterschiede: Vom Parkplatz ca. 1750 m – Von der Marteller Hütte ca. 1200 m
Hinweise und Schwierigkeiten: Die Tour erfordert sichere Schneeverhältnisse und höchste Vorsicht wegen der Spaltengefahr!